Trust Germany

Two Pictures: German Religious Structure and many Smiling Germans

August 2014

Liebe Freunde,

wir möchten Ihnen mit diesem Brief mitteilen, dass der Frisch Trust nach mehr als fünfzig Jahren aufgelöst wird. Sie müssen jedoch nicht befürchten, dass die Zweigkirchen keine Unterstützung mehr für Öffentlichkeitsarbeit erhalten werden. Zweigkirchen werden weiterhin die Möglichkeit haben, durch unmittelbare Antragstellung bei der Mutterkirche finanzielle Zuwendungen für Vorträge, Workshops, Aktualisierung der Leseräume und andere Aktivitäten zu erhalten.

Wie vielen von Ihnen bekannt ist, wurde der Frisch Trust 1962 durch eine großzügige Spende von Dr. Hans Frisch errichtet. Er deutete in einem Brief an den Schatzmeister an, dass er hoffe, sein Vermögen unmittelbar der Mutterkirche zu schenken, damit diese „nach ihrem eigenen Ermessen frei darüber verfügen“ solle. Als er jedoch erfuhr, dass in diesem Fall ein großer Teil des Vermögens deutschen Steuern zum Opfer fallen würde, konstruierte er einen Trust zugunsten der Mutterkirche, der Universität Nürnberg und der Stadt Bayreuth. Somit waren die damaligen Voraussetzungen für wohltätige Schenkungen erfüllt und eine hohe Steuerrechnung wurde vermieden. Im Jahr 1999 war es dann erforderlich, den Trust aufzulösen, und die drei Begünstigten erhielten ihren jeweiligen Anteil am Erlös.

Im Jahr 2000 hatte der Vorstand der Christlichen Wissenschaft den Eindruck, dass es neue Gelegenheiten gab, das deutsche und kontinentaleuropäische Feld zu fördern, und beschloss, den Frisch Trust neu zu errichten. Er brachte eine geänderte und neu formulierte Fassung des Trusts heraus, die den Zweck und die Reichweite des Trusts erweiterte. Dieser neue Trust lag völlig im Ermessen des Vorstands der Christlichen Wissenschaft und schuf neue Förderrichtlinien. Der neue Frisch Trust umfasste eine Gruppe von Treuhändern, die den Zweigkirchen Zuwendungen gewährte, um auf dem Kirchenhandbuch basierende Aktivitäten zu fördern. Eine Zeitlang wurden auch bedürftige Einzelpersonen finanziell unterstützt, wie es der ursprüngliche Trust getan hatte.

In den letzten Jahren hat sich der Trust darauf konzentriert, Zweigkirchen und Vereinigungen finanzielle Mittel zur Unterstützung ihrer Öffentlichkeitsarbeit bereitzustellen, wobei der Schwerpunkt allein auf Aktivitäten lag, die auf dem Kirchenhandbuch basieren. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass im Laufe der Jahre für viele Vorträge, für Pflegeausbildungen, Jugendtreffen, Lebendige Kirche Summits, Schaufensterauslagen der Leseräume, Werbung und viele andere Aktivitäten, die das Wachstum der Zweigkirchen fördern, Zuschüsse gewährt wurden. Die Zweige können weiterhin für diese Aktivitäten Unterstützung erhalten und müssen sich zum Beantragen lediglich an die Mutterkirche wenden. Außerdem können sich sowohl berufstätige als auch pensionierte Praktiker und Pfleger, die finanzielle Unterstützung für christlich-wissenschaftliche Pflege benötigen, gerne an das Hilfsprogramm der Mutterkirche für Praktiker und Pfleger wenden. Bitte kontaktieren Sie Tina Hammers unter hammerst@csps.com, um Informationen über finanzielle Zuwendungen sowie entsprechende Anträge zu erhalten. Sie können Tina auf Englisch oder auch auf Deutsch anschreiben. Wie bisher wird die Unterstützung nach Bedarf und in Übereinstimmung mit den Förderrichtlinien gewährt.