Hinweis an alle Kirchenmitglieder und Freunde

Von Zeit zu Zeit kontaktieren Mitglieder, Kirchen, Vereinigungen und Schülervereinigungen die Mutterkirche, weil sie aus dem Feld Anfragen wegen finanzieller Unterstützung oder Spenden erhalten haben. Diese dringenden Bitten kommen u. a. per E-Mail. Sie enthalten neben Fotos von christlich-wissenschaftlichen Kirchen oder Leseräumen Spendenaufrufe, in denen um Folgendes gebeten wird:

  • einen Leseraum der Christlichen Wissenschaft, wie man ihn in der Abbildung sieht, zu unterhalten
  • Veröffentlichungen der Christlichen Wissenschaft sowie Biblellektionen* zu übersetzen
  • Kirchen und/oder Sonntagsschulen zu bauen oder instand zu setzen
  • Elektronische Geräte, Nahrungsmittel, Visa, Flugtickets, Büro- und Haushaltsartikel zu kaufen
  • Zuschüsse für Klassenunterricht, Schülerversammlung oder Schulkosten zu gewähren
  • eine Schule für Kinder in einem Entwicklungsland zu unterhalten
  • eine erhebliche Anzahl an Abonnements christlich-wissenschaftlicher Zeitschriften oder Bücher bereitzustellen, speziell für Gefängnisinsassen
  • verschiedene wohltätige Arbeit zu unterstützen oder Katastrophenhilfe zu gewähren
  • kostenfreie Hilfe eines christlich-wissenschaftlichen Praktikers oder Christlich-Wissenschaftlicher Pflege zu erhalten

In manchen Fällen wird in der Tat wunderbare Arbeit geleistet, doch hat die Kirche im Laufe der Jahrzehnte Hinweise über unlautere Machenschaften erhalten, mit denen das Feld konfrontiert wurde. Folgender Hinweis aus dem Christian Science Sentinel vom 28. Juni 1958 bietet nach wie vor hilfreichen Rat:

Persönliche Spenden- oder Wohltätigkeitsgesuche sind nicht immer aufrichtig. Jede dieser Anfragen, die an einen Christlichen Wissenschaftler gerichtet sind, sollte gründlich untersucht werden, bevor man darauf eingeht. Von Zeit zu Zeit erhalten wir Berichte über enttäuschende Erfahrungen, die wegen Mißachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen gemacht wurden. Werden diese Anfragen sorgfältig überprüft, bevor man tätig wird, wird der wachsame Christliche Wissenschaftler vor glaubhaft vorgebrachten Gesuchen eines Betrügers und Unehrlichen bewahrt und kann seine wohltätigen Gaben besser mit Weisheit und Besonnenheit gewähren. Mehr noch – er trägt dazu dabei, dass die Aktivität des Betrügers weniger rentabel ist.

Wenn Sie andere im Feld direkt unterstützen möchten, dann prüfen Sie sorgfältig, bevor Sie Hilfestellung geben. Die Mitarbeiter in der Abteilung für Zweigkirchenaktivitäten (tmcbranch@csps.com) sowie das Büro des Schatzmeisters werden gerne Ihre Fragen beantworten. Es wird Sie interessieren, dass die Mutterkirche eingeschränkte Unterstützung für Zweigkirchen und Vereinigungen gewährt, die im Journal aufgeführt sind. Auch unterhält sie ein Programm, durch das in weniger entwickelten Ländern der Erwerb von Literatur für im Journal eingetragene Leseräume, Zweigkirchen und Vereinigungen unterstützt wird – gleichermaßen auch für Gruppen, die regelmäßige Versammlungen abhalten, um die Christliche Wissenschaft zu studieren. Solche Bitten um Unterstützung können Sie an diese Möglichkeiten verweisen.

Natürlich ist Gebet die effektivste Art, das Feld zu unterstützen, ebenso wie die Erkenntnis, dass sowohl Einzelne wie auch Kirchen ihre eigenen Demonstrationen machen können. Unsere Führerin Mary Baker Eddy drückte dies im Vorwort zu Vermischte Schriften 1883-1896 wunderbar aus: „Ein gewisser Kernspruch eines Talmud-Philosophen deckt sich mit meiner Anschauung, Gutes zu tun. Er heißt: ‚Die vornehmste Mildtätigkeit ist, es dem Menschen zu ersparen, Mildtätigkeit anzunehmen, und das beste Almosen ist, einem Menschen zu zeigen, wie er ohne Almosen auskommen kann‘ “ (S. ix).

Mit herzlichem Dank

Lyle Young
Schriftführer der Mutterkirche

*Übersetzungen müssen von der Mutterkirche lizenziert sein.